Cédrics

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IGSU Ambassador der ersten Stunde und Vorreiter im Kampf gegen das Littering in der Schweiz. Cédric Québatte erklärt uns in einem Interview, was sein Job als IGSU Botschafter beinhaltet und wieso Recycling so wichtig ist.


Wer bist du und wie bist du zur IGSU gekommen?


Ich heisse Cédric Québatte. Ursprünglich habe ich Maler gelernt. Da ich mich neu orientieren wollte, habe ich bei der IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling an einer Littering- und Recycling-Kampagne mitgearbeitet. Als die IGORA dann zusammen mit PET-Recycling Schweiz die IGSU gründete, wurde ich zu einem der ersten Botschafter der IGSU.

Was ist deine Aufgabe als IGSU-Botschafter?

Mittlerweile bin ich Teamleiter. Ich besuche mit meinem Team die schönsten Orte der Schweiz und darf dazu beitragen, dass diese Orte sauber bleiben. Wir ziehen mit unseren Recyclingmobilen durch Städte und Gemeinden und sprechen mit Menschen jeden Alters und aus aller Welt über Littering und zeigen ihnen, wie man den Abfall korrekt entsorgt. Dabei wollen wir nicht den Moralapostel spielen. Wir erreichen mehr, wenn wir mit Charme und Humor auf die Menschen zugehen.

Wofür steht die IGSU und wieso ist es wichtig, dass es sie gibt?

Die IGSU möchte die Schweizer Bevölkerung für die Littering-Problematik sensibilisieren. Sie setzt nicht nur Botschafter ein, sondern organisiert beispielsweise auch jedes Jahr den nationalen IGSU Clean-Up-Day, stellt Anti-Littering-Plakate und Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung immer wieder auf anderen Wegen darauf aufmerksam gemacht wird, dass Littering ein No-Go ist. Nur so bleibt die Botschaft hängen. 

Welche Erkenntnisse und Erfahrungen hast du als IGSU-Botschafter gemacht?

Die meisten Menschen reagieren positiv darauf, wenn wir sie ansprechen. Besonders gerne führe ich Workshops an Schulen durch. Je früher der richtige Umgang mit Abfall gelernt wird, desto besser. Kinder sind sehr empfänglich für Umweltthemen und möchten die Welt verbessern. Im Workshop sehen sie, dass sie mit kleinen Gesten tatsächlich Grosses bewirken können.

Was kann jeder von uns gegen Littering tun?

Mit gutem Beispiel vorangehen ist das A und O. Es braucht nicht viel Aufwand, um den Abfall richtig zu entsorgen. Wem das noch nicht reicht, der kann sich beispielsweise als Raumpate engagieren und in einem bestimmten Gebiet regelmässig Abfall einsammeln.

Ihr habt sogenannte Recyclingmobile im Einsatz. Welche Produkte entstehen aus Recycling?

Dank Recycling muss weniger Rohmaterial verwendet werden, um neue Produkte wie Glas, PET oder Aluminium herzustellen. Mittlerweile werden aber PET-Getränkeflaschen nicht immer zu neuen Getränkeflaschen, sondern zum Beispiel auch zu Fussballtrikots, Skianzügen oder Schuhen.

Wieso ist es gut, Produkte zu kaufen, die teils oder ganz aus recycelten Materialen bestehen?

Solche Produkte sind gut für die Umwelt: Der CO2-Abdruck von Recycling-Kunststoffen ist beispielsweise kleiner als jener von neuen Kunststoffen, weil dafür kein neues Erdöl verwendet werden muss.


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